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Test Onkyo Receiver TX-SR 373

Test Onkyo Receiver TX-SR 373

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Der TX-SR 373 ist Onkyos Einstiegsmodell in die digitale und analoge Heimkinowelt. Wer hier am meisten für bietet, bekommt meist den Stich beim Kunden. Ergo ist dies eine der am schärfsten umkämpften Geräteklassen. Hier kommt es auf ausreichend Anschlüsse für das heimische Entertainmentparadies an, anständige Leistung für kleinere bis mittlere Surroundsysteme und natürlich ein möglichst breites Programm an Features. Nicht Alles macht immer Sinn, aber viel hilft nun mal viel.

Ausstattung und Anschluss

Der TX-SR 373 führt das Onkyo-typische Design fort, in dem ein großes, 3-stufig dimmbares Display über alle Betriebsmodi informiert. Darunter befinden sich die Eingangswahltasten und die Tasten um Höhen und Tiefen (Tone) anzupassen. Ein Anschluss für einen Kopfhörer, USB und das Messmikrofon sind frontseitig integriert. Der große Lautstärkeregler liegt gut in der Hand und steuert die Lautstärke in 0,5dB-Schritten. Erstmals bietet Onkyo in dieser Preisklasse das automatisierte Einmess-system AccuEQ an. Die Ersteinrichtung klappt weitgehend einwandfrei, denn die wichtigsten Einstellungen werden schrittweise und vollkommen verständlich absolviert, ohne dass man in die Anleitung schauen muss. Netterweise ist auf der Rückseite ein kleiner Plan abgebildet, der zeigt, welcher Lautsprecher an welche Klemme geschraubt werden muss. Insbesondere die Einpegelung der bis zu 6 Lautsprecher klappt zuverlässig und einfach. Das Meßmikrofon wird in den frontseitigen Eingang eingesteckt und in Ohrenhöhe auf die Hörposition gelegt. Der Messvorgang selbst funktioniert vollautomatisch, wobei man sich während der teils lauten Meßtöne still verhalten muss, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Insgesamt 4 HDMI-Eingänge für Blu-rayplayer, Streaming, Satelliten-/Entertain-Receiver und Daddelkiste und 3 analoge Cinch- und digitale Eingänge (1x optisch, 1x Coax), sowie 1 HDMI-Ausgang (mit ARC und HDR-fähig) decken die klassenüblichen Geräte ab. Natürlich gibt es auch den guten alten Antenneneingang für das UKW/MW-Radio. 5 diskrete, also separierte Endstufen mit je 135 Watt an 6 Ohm sind üppig. Der (aktive) Subwoofer wird über das übliche Cinchkabel eingebunden. Ebenfalls möglich ist das Verbinden von Bluetooth Geräten, beispielsweise zum Musikhören über ein Smartphone oder Tablet. Dabei bleibt der Empfänger automatisch in Bereitschaft und verbindet sich beim nächsten Mal automatisch wieder mit der Quelle. Umständliches Wiederverbinden entfällt damit. Der USB-Slot nimmt Musik in Form von MP3/WMA und AAC-Dateien dankend entgegen. Die Fernbedienung ist trotz vieler Tasten übersichtlich geblieben und trennt logische Blöcke sogar farblich. So sind die wichtigsten Tasten für Eingangswahl, Lautstärke und Mute hell.

Neu ist auch HDCD 2.2-Standard, damit der Receiver auch 4K-Inhalte wiedergeben kann. Eine Upscaling herkömmlicher Bildquellen ist nicht möglich.

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