Die-Videotheken.de Logo

Test Pioneer NC-50 DAB

Test Pioneer NC-50 DAB

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Stereoanlagen sind in Zeiten von Surroundanlagen schon ein wenig aus der Mode gekommen. Tief sitzt die verbreitete Ansicht, dass der dicke Heimkinoreceiver ja Stereomusik mindestens genauso gut absolviert, wie das mehrkanalige ?Alien-macht-die-Erde-platt-Szenario?.Nicht wirklich falsch aber auch nicht ganz richtig. Oder glaubt jemand, ein Porsche Cayenne sei ein echter Geländewagen? Pioneer adressiert den NC-50 DAB als Musikcenter für anspruchsvolle Musikfreunde.

Ausstattung und Anschluss

Etwas zu hoch, um noch Slimline zu sein, ist die Musikanlage schon auf den ersten Blick ein Hingucker, denn: auf der sanft schimmernden Front sitzt ein 3,5? Farbbildschirm. Das hinterlässt in der Wahrnehmung schon mal den Eindruck, dass dieses Gerät etwas ganz Besonderes sein muss. Aber auch die Schwere des Metallgehäuses und die dicke Frontplatte wirken fast schon massiv. Der NC-50 DAB verbindet die gute alte analoge Welt mit der neuen, hoch auflösenden digitalen Welt. Er gewährt Streamern wie Spotify, Deezer und Co Zugang über ein LAN-kabel oder über 2 WLAN-Antennen auf der Gehäuserückseite. Er spielt via Bluetooth selbige und eigene Musikquellen zum Beispiel von Smartphone, Tablet und mehr. Massenspeicher wie Festplatten dürfen rückwärtig via USB andocken. Ein weiterer Zugang für Sticks sitzt an der Frontseite. Chromecast ist bereits vorinstalliert.Digitales Radio DAB liefert seine Bits genauso, wie CD´s gern auch in HiRes Audio. Aber eine rein digitale Netzwerkzentrale würde die vielen Freunde analoger Medien vor den Kopf stossen. Also spendierte Pioneer auch noch einen Phono-MM Anschluss, sowie ein UKW-Radio. Ein weiteres analoges Gerät, wie zum Beispiel ein Tapedeck, kann ebenfalls über Cinch-Line-In angeschlossen werden. Dicke, vergoldete Lautsprecherklemmen nehmen auch große Kabelquerschnitte auf, ein Subwooferausgang ist vorhanden (Cinch). Weitere digitale Zuspieler bekommen Einlass über einen optischen und coaxialen Digitaleingang.

Trotz der Vielfalt an möglichen Zuspielern gestaltet sich der Anschluss und Einrichtung Dank des Bildschirms und der Fernbedienung auch für ergraute Analogis einfach. Denn man braucht nur sehr wenige Kabel. Der Zugang zum heimischen Netzwerk und Internet ist via LAN-kabel in Sekunden erledigt, das WLAN-Netz wird schnell gefunden, Kennwort eintippen, fertig. Auch die Bluetooth-Kopplung gelang auf Anhieb. NFC wäre hier noch wünschenswert. Das Display bildet neben Titel und, Interpret auch Laufzeitangaben, Tonformat und, wenn vorhanden, auch das Cover des Albums ab. Das ist schon ein echter Eyecatcher.

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE