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Test Philips Fidelio B8

Test Philips Fidelio B8

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Dolby Atmos ist in aller Munde. Kein Wunder, denn die völlig neuartige Möglichkeit, Soundeffekte nicht mehr auf einzelne Lautsprecher zu platzieren, sondern nahezu frei im Raum, auch von oben, ist tatsächlich ein weit größerer Schritt zu wirklichem 360 Gradklang, als alle gemachten Fortschritte zuvor. Dazu sind zusätzlich zur 5.1- Surroundanlage bis zu 4 weitere Lautsprecher für die Decke nötig, oder man trickst etwas. Philips nennt das Ambisound und will mit der Fidelio B8 diejenigen erreichen, die Atmos wollen, aber Kabelsalat und viele Lautsprecher scheuen.

Ausstattung und Anschluss

Der nur etwas über 5cm flache, aber knapp 106cm breite Soundbar in mattem Grau erinnert an die Fidelio B1 und wird flach vor dem Bildschirm gelegt. Er kann über mitgelieferte Winkel auch an die Wand montiert werden. Die Anfassqualität ist klare Oberklasse, das Gehäuse ist glatt, die Fugen schmal und die 4 Tasten auf der Oberseite haben einen klaren Druckpunkt. Das Matrixdisplay vorn informiert über den Betriebszustand, wirkt etwas altbacken. Im Gehäuse ist ein 400 Watt-Verstärker und sind 18 winzige Chassis integriert, die durch ihre Anordnung in verschiedene Richtungen strahlen und durch Reflektion von Decke und Seitenwänden den Eindruck erwecken sollen, dass der Klang aus verschiedenen Richtungen kommt. Die Centerlautsprecher strahlen dabei nach vorn, direkt auf den Hörplatz. Den Tieftonpart übernimmt der aktive Subwoofer, der sich automatisch mit dem Flachmann verbindet. Das Gehäuse ist für angegebene 220 Watt Leistung erstaunlich leicht, wirkt aber fest und verwindungssteif. Dieser kann nahezu überall im Raum platziert werden, denn tiefe Bässe lassen sich nicht orten. Der Anschluss ist simpel und geht schneller, als das Auspacken. Der Soundbar wird mit dem beiliegenden HDMI-Kabel mit dem TV Ein/Ausgang verbunden, der idealerweise ARC-fähig ist, also einen Audiorückkanal bietet. Dadurch leitet der Fernseher die Tonsignale, die gerade auf dem Bildschirm laufen, direkt zum Fidelio B8 weiter. Schaltet man den Soundbar ein, dann deaktiviert er auch gleich die Lautsprecher des TV-Gerätes. Die Lautstärke regelt man nun mit der Fernbedienung, die Philips mitliefert. Man kann auch 2 HDMI-Geräte direkt anschließen, allerdings ist der Schacht recht schmal für hochwertige und meist dicke Stecker. Die Wiedergabe von Audio via Bluetooth, NFC und USB sind ebenfalls möglich und der Verbindung klappt fehlerfrei. Einziges Manko ist, dass die Fidelio sich zwar nach eine Weile der Untätigkeit automatisch abschaltet, aber im Test nicht selbst aktivierte, als der TV oder Player bereits einen Film spielte.

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